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Festivalprogramm

Festival Bridging The Tongues 2021

Wir freuen uns, euch unser Programm für das Festival Bridging the Tongues 2021 präsentieren zu dürfen.

Alle Events des Festivals sind kostenlos verfügbar.  Eine Anmeldung ist erforderlich. 

Alle Veranstaltungen des Festivals Bridging the Tongues werden den geltenden Corona-Regeln gemäß umgesetzt. Die Gesundheit unserer Besucher*innen, Autor*innen und Mitarbeiter*innen ist uns sehr wichtig. Daher passen wir entsprechend der aktuellen Verordnungen der österreichischen Bundesregierung und der Stadt Wien unser Präventionskonzept laufend an. 

Bridging The Tongues Festival 2021

Werkstatt Sprache handelt
Mitmachen: 21., 22., 28. und 29. August

16 bis 25 Jahre Alt
Ort: Volkskundemuseum Wien

Die Werkstatt Sprache handelt experimentiert mit der körperlichen und performativen Ausdruckskraft mehrsprachiger Menschen. Eingeladen dazu sind vor allem junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren aus verschiedenen Sprachcommunities in Wien. Unser Konzept geht davon aus, dass Mehrsprachigkeit Gedanken und Körper unterschiedlich bewegen. Einsprachige Kulturen bieten wenig Raum für den uneingeschränkten Ausdruck von Mehrsprachigkeit, nicht zuletzt in ihrer körperlichen Ausprägung. Diesem Bedürfnis kommt die Werkstatt Sprache handelt entgegen.

Als Basis der Werkstätten dienen Objekte aus der Sammlung Klimesch des Volkskundemuseums, die bei einem Besuch im Depot im Hafen zusammen mit der Kulturvermittlung ausgewählt wurden. Diese Alltagsobjekte sollen die Teilnehmer*innen dazu anregen, eigene Ausdrucksformen anhand von ihrer Körperlichkeit zu finden. Die Ergebnisse der Werkstätten werden im Rahmen des Festival Bridging the Tongues präsentiert.  

Die Werkstatt wird von Negin Rezaie geleitet, bildender und darstellender Künstlerin, Kuratorin, Erfinderin und Aktivistin.

*Die Anzahl der Teilnehmer*innen an dieser Veranstaltung ist begrenzt.*

Bridging The Tongues Festival 2021

Werkstatt Erzähllust – Literatur so wie sie in keinem Buch steht
Mitmachen: 21., 22., 28. und 29. August

Ort: Volkskundemuseum Wien

Die Werkstatt Erzähllust – Literatur so wie sie in keinem Buch steht setzt auf das gesprochene mehrsprachige Wort und bringt ans Licht Erzähltraditionen verschiedener Sprachmillieus und –kulturen. Eingeladen dazu sind Mitglieder verschiedener Sprachcommunities aus Wien. Unser Konzept entfernt sich gern von der Bedeutung des geschriebenen Wortes, die so zentral in der europäischen Literaturtradition ist, und begrüßt die mündlichen Erzählformen aus aller Welt.

Als Basis der Werkstätten dienen Objekte aus der Sammlung Klimesch des Volkskundemuseums, die bei einem Besuch im Depot im Hafen zusammen mit der Kulturvermittlung ausgewählt wurden. Diese Alltagsobjekte sollen als Anregung für mannigfaltige Erzählungen, Erinnerungen und/oder Phantasien dienen und diese zur Sprache bringen. Die Ergebnisse der Werkstätten werden im Rahmen des Festival Bridging the Tongues präsentiert.  

Der Workshop wird von Weina Zhao geleitet, Filmemacherin, Autorin, Übersetzerin und Kulturarbeiterin.

*Die Anzahl der Teilnehmer*innen an dieser Veranstaltung ist begrenzt.*

Bridging The Tongues Festival 2021

Live Special Preview
Komm vorbei am 8., 9. und 10. September 2021, jeweils am Nachmittag
Wo: Brunnenpassage, Yppenplatz, Brunnengasse 71, 1160 Wien

Wir laden zu einer Reihe von spannenden Lesungen und Diskussionen zur literarischen Mehrsprachigkeit mit internationalen und in Wien lebenden Autor*innen. Unser Gastgeberin ist Brunnenpassage am Yppenplatz, einem Mittelpunkt vielsprachigen Austausches.

Entdecke das 3-tägige Programm und melde dich kostenlos an: anmeldung@brunnenpassage.at bis am Abend vor der jeweiligen Veranstaltung.

Der literarische Austausch feiert digitale Premiere auf unserer Webseite zwischen 23. und 25.en September. Siehe das gesamte Programm und melde dich kostenlos an.

Wir freuen uns auf dein Kommen!

Bridging The Tongues Festival 2021

Literaturspaziergänge
Mitmachen: 18., 19., 26. September, 15:00-16:30
Ort: Die Stadt Wien

Die Literaturspaziergänge laden das Publikum dazu ein, die Stadt Wien aus einer mehrsprachigen Perspektive neu zu entdecken. In den schönen Septembertagen werden die Teilnehmer*innen von Literatur-Stadtführer*innen an unterschliedliche Orte in Wien geführt, die eine besondere Relevanz für die mehrsprachige junge und alte Geschichte der Stadt haben.

Dieses unterhaltsame Format bietet die Möglichkeit Literatur bzw. literarische Themen im Freien zu geniessen und zugleich über die mehrsprachige Geschichte von Wien zu erfahren als einer Stadt, die schon lange mehrsprachig gewesen ist und mehrere Arten von Sprachen geschmiedet hat.    

*Die Anzahl der Teilnehmer*innen an dieser Veranstaltung ist begrenzt.*

Humans involved – Genres vom Menschsein

Treffpunkt: Odeon Theater – Taborstraße 10 1020 Wien

Datum: 18.9. 2021 15:00 Uhr

Klassifikation beeinflussen unser Denken und Handeln. Auf Arabisch, Deutsch und Englisch widmen wir uns der Frage was es bedeutet Mensch innerhalb gewisser normierter Ordnungen zu sein. Innerhalb der aktuellen Ordnung werden dominante soziale Kategorien wie „männlich“, „cis“, „heterosexuell“, „weiß“, „gebildet“, „arbeitend“, „Deutsch-sprechend“ etc. symbolisch aufgeladen und es dadurch gewissen Personengruppen leichter gemacht einen „besseren Status“ zu erlangen und hürdenlos zu leben.

In der Route Humans Involved – Genres vom Menschsein bewegen wir uns bewusst gegen vorgeschriebene Systeme der Ungleichheiten.

Literaturstadtführer*in: Myassa Kraitt

Lasho Drom, Shalom!

Treffpunkt: das Burgtheater, Universitätsring 2, 1010 Wien

Datum: 19.9. 2021 15:00 Uhr

Samuel Mago lädt zu einem Stadtspaziergang mit Schwerpunkten auf Literatur von Romnja und Jüdinnen in Österreich. Die Führung fokussiert sich auf zeitgenössische Lyrik, Prosa und Drama von Autorinnen aus den beiden Communities, im Besonderen auf Schnittstellen zwischen Romnja und Jüd*innen.

Literaturstadtführer: Samuel Mago

Auf den Spuren von Textproduktion Schwarzer Aktivist*innen in Wien

Treffpunkt: Omofuma Denkmal, Mariahilfer Str. 1, 1070, Wien

Datum: 26.9. 2021 15:00 Uhr

„Die Topografie dieser Stadt soll in ihrer (neo)kolonialen Struktur erkenntlich werden, und die Textpassagen, die auf diesem Literaturspaziergang vorgelesen werden, sollen Risse in der mit klebrigem Zuckerguss übergossenen Gewaltgeschichte dieser, unserer Stadt sichtbar, hörbar und somit fühlbar machen“, schreibt Jaqueline Ejiji in der Einladung zu ihrem Literaturspaziergang, der das Festivalprogramm an dem Europäischen Tag der Sprachen fulminant abschließt. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Literaturstadtführer*in: Jaqueline Ejiji

Bridging The Tongues Festival 2021

Eröffnungsabend des Festivals
Digital Premiere

23 September, 18:00 Uhr

Das Festival Bridging the Tongues wird durch einen diskursiven Abend eröffnet, bei dem einer Frage, deren Aktualität in Europa gerade erst entdeckt wird, gründlich nachgegangen wird:  was passiert mit einer Gesellschaft wenn eine neue Sprache ensteht? Und was macht das mit der Literatur, wenn diese Entstehung vor unseren Augen und Ohren erfolgt? An der Grenze zwischen Brasilien, Paraguay, Uruguay und Kolumbien entwickelt sich seit ein paar Jahrzehnten die Sprache Portunhol, die sich als Mischsprache zwischen brasilianisch und verschiedenen spanischen Dialekten zusammensetzt.

Literat*innen, Musiker*innen, Filmemacher*innen benutzen bereits die Sprache um ihre Botschaften zu überbringen – zusammen mit der Bevölkerung. Die Theoretikerin, Schriftstellerin und Aktivistin Rubia Salgado zusammen mit der Literaturkritikerin Myriam Ávila werden uns durch den Abend begleiten, der uns über theoretische Überlegungen bis hin zu dem Hauptvertreter des „wilden Portuñol“, Douglas Diegues, bringen wird (in deutscher Übersetzung von Odile Kennel). Anschließend wird ein Gespräch mit dem Schriftsteller stattfinden.

Mehr Informationen zum Werk von Douglas Diegues hier.

Die digitale Premiere wird auf unserer Website gestreamt: www.kollektiv-sprcahwechsel.org.

Bridging The Tongues Festival 2021

Tandemlesungen
Digital Premiere
24., 25. September

10 mehrsprachige – in Wien lebende wie internationale – Autor*innen werden im Rahmen des Festivals aus ihren Texten lesen. Dabei werden sich Sprachen und Genres mischen und ergänzen. Das Konzept der Tandemlesung beinhaltet, dass zwei unterschiedliche Autor*innen gemeinsam ihre eigenen Texte präsentieren und anschließend  über die literarische Mehrsprachigkeit reflektieren. Je nach Sprache werden die Lesungen von einer Übersetzung in Deutsch begleitet.

Durch die Nebeneinanderstellung von Sprachen und Stimmen hoffen die Veranstalter*innen, die Gemeinsamkeiten und die Eigenheiten des mehrsprachigen Schreibens hervorzuheben. Auch die Innovationen einzelner Autor*innen werden dadurch besser zum Ausdruck gebracht, denn die Nähe erleichtert das Vergleichen von Motiven und Stilen, von Einflüssen und Abweichungen und ermöglicht, dass wir uns besser verstehen.

Details zu den teilnehmenden Autor*innen werden bald bekannt gegeben.

Wir laden euch ein, an verschiedenen Tandemlesungen teilzunehmen:

24. September: internationale Autor*innen

17:00 – 18:30 María Cecilia Barbetta & Xoşewîst
19:00 – 20:30 Canan Marasligil & Sulaiman Addonia

25. September: in Wien lebende Autor*innen

15:00-16:30 Alexandra Pâzgu & Soheil Zamani
17:00-18:30 Loulou Omer & Mandakini Pachauri  
19:00-20:30 Barbi Markovic & Seda Tunç

Die digitale Premiere wird auf unserer Website gestreamt: www.kollektiv-sprcahwechsel.org.

Bridging The Tongues Festival 2021

Radio Sendung des Festivals im Radio Orange
Die genauen Daten werden demnächst bekannt gegeben

Du möchtest die Tandemlesungen nach Abschluss des Festivals noch einmal hören? Eine adaptierte Radioversion des literarischen Austauschs zwischen internationalen und Wiener Autor*innen wird im Radio Orange verfügbar.