Suche
  • kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache
  • kontakt@kollektiv-sprachwechsel.org
Suche Menü

Literatur verkehrt in der Stadt?

Du schreibst literarische Texte? Wir auch!

Manchmal lieber in der Muttersprache, ein anderes Mal gern auf Deutsch? Wir auch!

Du bist nicht hier in die Schule, dafür aber in die Arbeit, in den Alltag gegangen? Du denkst oft in mehreren Sprachen gleichzeitig? Wir auch.

Du magst in Deutsch schreiben obwohl/weil es deine Zweit– oder Drittsprache ist? Du denkst in Metaphern aus verschiedenen Sprachen und weißt nicht immer gleich welche Sprache in dir spricht? Wir auch!

Du magst dich darüber austauschen? Dir fehlen Andere die in der Zweitsprache Deutsch schreiben und Ähnliches wollen? Uns auch!

Read more

Der Brennkolben auf Deutsch – über exophonische Literatur heute

Lesungen und Diskussion mit Kinga Toth, Maria Cecilia Barbetta, Yüksel Pazarkaya und Mitgliedern des kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache.

Mo, 18.06.2018, 19.00 Uhr
Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070, Wien

Autor/inn/en nicht deutscher Muttersprache, die sich der Ressourcen und Metaphern ihrer Herkunftssprache bedienen, bereichern das literarische Leben und bekommen immer mehr Aufmerksamkeit.
In welche Beziehung tritt man zur „Nicht-Muttersprache“, wenn sie zur Sprache des literarischen Ausdrucks wird? Spielen auch soziokulturelle Komponenten eine Rolle?
Um eine überregionale Diskussion darüber zu initiieren, laden die Mitglieder des kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache Schreibkolleg/inn/en aus Deutschland zu Lesungen und Diskussion ins Literaturhaus Wien.

Tóth Kinga (1983, Sárvár, Hungary)
Philologist and Teacher in German Language and Literature, Communication specialist (journalist), copy editor of the art magazines Palócföld and Roham, cultural program organiser. (Sound)poet-illustrator.  Songwriter and front man of Tóth Kína Hegyfalu project. Member of the Leadership of József Attila Association for Young Writers and member of several art projects, associations.
http://tothkinga.blogspot.co.at/

Maria Cecilia Barbetta 
María Cecilia Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires, Argentinien, geboren und wuchs in dem Viertel Ballester, in dem der Roman spielt, auf. Sie kam 1996 nach Berlin und blieb. Schon ihren ersten Roman, »Änderungsschneiderei Los Milagros« (2008), schrieb sie auf Deutsch. Er wurde mit wichtigen Preisen ausgezeichnet, darunter dem aspekte-Literaturpreis und dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Bereits vor dem Erscheinen des zweiten Romans »Nachtleuchten« wurde ein Auszug des Manuskripts mit dem Alfred-Döblin-Preis geehrt.
https://www.fischerverlage.de/autor/maria_cecilia_barbetta/19622

Yüksel Pazarkaya (24 Februar 1940 in Izmir, Türkei)
Yüksel Pazarkaya ist Schriftsteller und Übersetzer. Ab 1961 hatte er als Erster überhaupt deutsch-türkische Theaterarbeit initiiert, zunächst in der von ihm mitbegründeten Stuttgarter Studiobühne, später durch die Gründung der ersten türkischen Amateurtheatergruppe in Deutschland. Ab 1986 war er als Rundfunkredakteur beim WDR in Köln. Er übersetzte unter anderem Werke von Orhan Viel, Nâzım Hikmet und Aziz Nesin. In seinen eigenen Schriften setzt er sich auch, aber nicht ausschließlich, mit der Situation von Arbeitsmigranten und insbesondere der Diskriminierung auseinander. Zu seinem umfangreichen Schaffen gehören auch Gedichte, Prosa, Literatur für Kinder und eine Fernsehserie.
https://de.wikipedia.org/wiki/Y%C3%BCksel_Pazarkaya

Eine Veranstaltung vom kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache mit der Ünterstützung von SCHIFT.

                      

Aus dem Literaturhof. Über globale Hierarchien im literarischen Schreiben//

Lesung und Gespräch mit Mitgliedern des kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache

WANN: Donnerstag, 19. April 2018 um 18 Uhr
WO: IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Aus dem Literaturhof
Über globale Hierarchien im literarischen Schreiben

Das globale literarische Feld wähnt sich in der utopischen Annahme, die Literatur spiele sich in einem weitgehend machtfreien Raum ab und unterliege nur den eigenen Gesetzen. Schriftsteller_innen aus der Peripherie sind jedoch mit spezifischen Hindernissen, Zwängen und Zuschreibungen konfrontiert, die mit ihrer Position einhergehen.

Um diese Hierarchien in der Literatur zu unterlaufen, entwickeln Literat_innen in der Zweitsprache unterschiedliche Strategien. Die bravouröse Aneignung einer Prestigesprache, das assoziative Spielen mit ihr, absichtliche Nachlässigkeit, Verdichtung oder Zersetzung gelten als mögliche Strategien, an den erstarrten Strukturen der Literatur zu rütteln.

Das kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache ist eine mehrsprachige Gruppe, die das Ziel verfolgt, die Produktion von literarischen Texten in Deutsch als Zweitsprache anzuregen. Die Mitglieder eint, dass sie nicht in Deutsch sozialisiert sind und Literatur in dieser Sprache schreiben.

Mitglieder des Kollektivs lesen aus eigenen Texten und sprechen über das Phänomen der Zweisprachigkeit und über multilinguale Literatur.

Die Tätigkeit von kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache wird von der Stadt Wien im Rahmen der Förderschiene SHIFT! Unterstützt.

 

                  

Lesung: Im Niemandsland. Über die babylonische Literatur

Lesungen und Podiumsdiskussion mit Tomer Gardi und Mitgliedern des kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache.

Freitag, 20.10. 2017 um 19 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, Urban-Loritz Platz 2A, 1070 Wien

Wie verändert sich das Bild von Literatur, wenn wir Sprachen als lebendige Strukturen abseits von festen Regeln und Normen verstehen? Das, was sich ergibt, ähnelt keinem biometrisch erfassten Reisepassfoto der (Sprach-)Wirklichkeit mehr, viel mehr einem changierenden Bild, das sich, je nach Blickwinkel, immer verschieden neu zusammensetzt. Wie verändert sich unser Sinn für Literatur, wenn sprachliche Grenzen jenseits von erstsprachlicher Verwendung umspielt, begangen und untergraben werden? Und wie klingt die zweitsprachige Literatur, wenn sie weniger ein Bezwingen der Sprache und mehr ein Spiel wird, das in andere Assoziationsräume führt?

Read more

Sarau: ein literarisch-musikalischer Abend

Sarau ist ein literarisch-musikalischer Abend. Diesmal zu Literatur in der Zweitsprache.

Wann: Freitag, 29.09.2017 ab 19:00 Uhr
Wo: Tigergasse 14/2, 1080 Wien, Souterrain

Mitmachen: singen, tanzen, vorlesen, performen, Freude haben, …
Mitnehmen: einen eigenen Text, oder einen von einem_r Lieblingsautor_in, etwas zum musizieren, etwas um einen Text performativ zu interpretieren usw.
(Mit)Teilen: die Texte, die Musik, die Ideen, die Poesie, das Essen, die guten Gespräche

Mit dem SARAU wollen wir mehr Platz für Autor_innen in der Zweitsprache schaffen in einer Welt unterschiedlicher Migration. Wir treffen uns, um Literatur in der Zweitsprache miteinander zu teilen und zu feiern!

Hast du Fragen? kollektiv@kollektiv-sprachwechsel.org

Erste Lesung des Kollektivs im Literaturhaus Wien

Am 28.06.2017 fand die erste Lesung des kollektiv sprachwechsel: Literatur in der Zweitsprache statt!

Im Literaturhaus Wien präsentierten Tomás Floris Guadix und die beiden InitiatorInnen des Literarischen Kollektivs, Ovid Pop und Radostina Patulova, die Gründungsidee des Kollektivs und stellten erste Texte vor.

Moderatorinn Rubia Salgado führte durch einen abwechslungsreichen und informativen Abend. Statements zum Kollektiv wechselten sich mit Lesungen von Texten der AutorInnen ab. Die AutorInnen gaben auch Einblicke in den kollektiven Schreibprozess und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

Link zur Veranstaltung im Literaturhaus

Die Radiosendung Ethnoskop hat über die Lesung berichtet.